Geführte Baumsanderung siehe hier

Baumwanderung Oberaach - Niederaach

Heini Giezendanner hat eine Wanderung konzipiert, die nicht nur an vielen geschützten Bäumen vorbei führt, sondern auch landschaftlich ein Erlebnis ist. Beim Klick auf die Fotos sind diese in Originalgrösse zu sehen. Und hier finden Sie den Flyer und die Pläne zur Wanderung.

Vom Bahnhof Oberaach bis zum Wald nach Rüti

Ausgangspunkt der Wanderung ist die SBB-Haltestelle Oberaach beim Pt. 1 auf der Karte. Wir wandern auf der Weiherholzstrasse Richtung Niederaach. Schon bald ist beim Pt. 2 die Birkenallee (B 13) zu sehen. Und vielleicht begrüssen uns kurz davor die munteren Geissen.

 

Geht man am Ende der Allee rechts ein Stück weit in Richtung der schönen, einzeln stehenden Föhre, sieht man die Allee besonders eindrücklich. Der Hochstammobstgarten auf der linken Seite ist geschützt, so wie praktisch alle Hochstammanlagen, denen wir noch begegnen werden.

In Niederaach wandern wir ein kurzes Stück auf der Hauptstrasse nach links. Beim Pt. 3 machen wir einen Halt auf dem Bänklein unter der deutlich zurückgestutzten Linde (B 9). Der von Bauer Christian Niederer gepflanzte Baum sollte der Strassensanierung zum Opfer fallen. Die Geschichte seiner  Rettung findet sich unter "Baumgeschichten".

 

Wir wandern den Feldweg hinauf nordwärts an der ebenfalls geschützten Hochhecke bei Pt.4 mit ihrer grossen Vielfalt an einheimischen Bäumen und Sträuchern vorbei. Links nach der Hochhecke erreichen wir beim Pt. 5 das Baumensemble mit der geschützten Birke, einer Douglasie, einer Föhre und einem Holunder. Anschliessend erreichen wir den Wanderweg, der von Sommeri her kommt. Bei der Birnbaumreihe, die leider nicht geschützt ist und unterdessen gefällt wurde, folgen wir weiter dem Wanderweg hinauf zum Wald. Von hier aus kann man den Blick über Amriswil und je nach Wetter, auf die Berge geniessen, so wie auf dem Foto auf der Startseite. Bei Rüti gibt es wieder eindrückliche Hochstammanlagen.

Eine schattige Variante

Im Wäldchen zwischen Rüti und dem Pt. 6 ist es möglich, eine schattige Alternative dem Bächlein entlang durch den Wald zu wählen. Ein Trampelpfad zweigt links von unserer Route ab. Man verpasst dadurch allerdings die Robinien beim Pt. 6. Bei dieser Variante gelangt man  auf den Weg beim Höhenmeter 451 und kommt am riesigen Nussbaum beim Pt. 9 vorbei zur Kreuzlingerstrasse. Von dort sieht man im Norden auch den Nussbaum bei Pt. 7. Nach dem Überqueren der Strasse erreicht man bald wieder die vorgesehene Route.

Weiter auf der Normalroute zum Reservoir und zur Kirche Oberaach

Auf der vorgeschlagenen Route kommen wir nach dem Wäldchen an einer eindrücklichen Naturwiese vorbei und erreichen beim Pt. 6 eine Gruppe von Robinien (B 1). Beim Blick die Kreuzlingerstrasse hinunter sehen wir westlich der Strasse den Nussbaum im Kratz (B 2). Kurz folgen wir dem Wanderweg und zweigen dann auf den Feldweg ab, der zur Kirche hinunter führt.

 

Beim Höhenmeter 455 können wir einen Abstecher zum Nussbaum Pt. 9 (B 3) machen. Wir sehen ihn aber auch auf der Normalroute, wenn wir später zur Kreuzlingerstrasse kommen - einfach etwas aus der Ferne.

Statt auf dem Strässchen um den Friedhof herum, können wir auch den hinteren Eingang des Friedhofs benützen. Von welcher Seite auch immer, wir geniessen die grosse Vielfalt von Bäumen (B5) im Friedhof und rund um die Kirche herum beim Pt. 8. Bei einer Pause in der Kirche können wir das Thema "Baum" auch in den Glasfenstern entdecken. Danach wandern wir durch die Quartierstrasse  "im Gärtli" Richtung Kreuzlingerstrasse.

Via Kreuzlingerstrasse und Bahnhofstrasse zurück zum Ausgangspunkt

Der Spaziergang führt nochmals an eindrücklichen Bäumen und Baumgruppen vorbei. Beim Pt. 10 stehen zwei schöne Nussbäume, sie sind im Richtplan verzeichnet. Bei Pt. 11 bewachen zwei hohe Pappeln die Hofeinfahrt und anschliessend gucken die Bäume des Schlössliparkes über den Hag. Sie stehen im Richtplan. Die Bäume beim Pt. 12 gehören zum ehemaligen Löwpark (B 17). Am besten lässt sich ein Blick darauf werfen, wenn man nach der Aachbrücke ein kurzes Stück rechts dem Feldweg folgt bis zum Bänklein. Von dort lässt sich auch die Baumreihe am Biessenhoferbach bei Pt.14 (B 19) ein erstes Mal geniessen, bevor man zurück zur Strasse geht.

Beim Pt. 13 fällt die mächtige Linde (Richtplan) auf. Auf dem Weg entlang der Bahnhofstrasse sehen wir rechts nochmals die schöne Baumreihe am Biessenhoferbach. Beim ehemaligen Bahnhof Oberaach bemerken wir jenseits der Gleise eine Birnbaumreihe, bei Pt. 16 eine grosse einzeln stehende Eiche (B24) und bei Pt. 17 die Bäume beim Hof Aachemüli (B 22). Vorbei am ehemaligen Restaurant Bahnhof mit seinen beiden imposanten Kastanien (Pt. 18, Richtplan) gelangen wir zurück zum Ausgangspunkt.