Der Schutzplan und der Richtplan

Entstehung des Schutz- und des Richtplanes

2004 setzte Amriswil das kantonale Natur- und Heimatschutzgesetz (NHG) auf Gemeindeebene um. Es wurde einerseits der Schutzplan Naturobjekte (grundeigentümerverbindlich) und andererseits der Richtplan Natur und Landschaft (behördenverbindlich) geschaffen. Die Pläne enthalten die folgenden sechs Kategorien:

  • Bäume, Baumgruppen und Alleen
  • Feuchtgebiete, Streuwiesen und Moore
  • Gewässer inklusive Uferbestockung
  • Hochstammobstgärten
  • Klein- und Feldgehölze und Hecken
  • Magerwiesen und Trockenstandorte.

Zudem wurde ein Reglement dazu geschaffen.

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Auswahlkriterien

Bei der Auswahl der Objekte für den Schutz- resp. den Richtplan galten folgende Kriterien:

  • Ökologischer Wert aufgrund der Artenvielfalt
  • Häufigkeit des Vorkommens innerhalb eines definierten Raumes
  • Eigenständigkeit eines Objektes und/oder Bindeglied in einer Vernetzung
  • Chancen der Erhaltung und/oder der Förderung
  • Landschaftsästhetik

Verantwortliche für die Erarbeitung der Pläne

Verantwortlich für die Inventarisierung der Naturobjekte und die Erarbeitung der Plände war 2004 die Kommission NHG mit folgenden Mitgliedern und zugezogenen Fachleuten:

  • Gemeinderätin und Präsidentin Barbara Bieger
  • Landschaftsarchitekt Walter Kradolfer
  • Gemeinderat Dr. Hanspeter Strickler
  • Gemeinderätin Annelies Rohrer
  • Bauverwalter Hanspeter Klarer
  • Bausekretär Martin Belz
  • Pro Natura mit Hansjörg Brägger
  • Naturschützerin Margrit Haefeli
  • Revierförster Hanspeter Kreis
  • Landwirt Fredy Roth

Aktuelle Situation

In den zehn Jahren, die seit dem Beginn der ersten Erarbeitung vergangen sind, hat sich einiges verändert. Bei ihren Recherchen hat die Arbeitsgruppe Bäume zudem Unklarheiten entdeckt und ist der Meinung, dass es neue Objekte gibt, die in den Schutz- oder Richtplan aufgenommen werden sollten. Die Gruppe hat dem Präsidenten der zuständigen Kommission für Energie, Natur und Umwelt der Stadt Amriswil (KENU) eine Liste zur Verfügung gestellt mit Unklarheiten und Fragen und hat Anregungen gemacht.

 

Stadtrat Claudio Zaffonato, Stadtrat der Freien Gruppe und Präsident der KENU, hat das Thema aufgenommen und hat eine Überprüfung der Pläne in Angriff genommen. Diese aufwändige Arbeit ist im Moment am Laufen.

Worauf wir uns auf unserer Website abstützen

Wir berücksichtigen auf unserer Homepage nur die Bäume, Baumgruppen und Alleen. Wir stützen uns dabei auf die uns zur Verfügung stehenden Pläne und Listen. Wir beschränken uns bei den Baumfotos ausschliesslich auf jene Objekte, die im Schutzplan aufgeführt sind. Wir haben mit grosser Sorgfalt recherchiert, können aber keine Garantie übernehmen, dass alle Angaben heute noch stimmen. Wir sind froh, wenn Sie uns allfällige Fehler mitteilen.